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Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS): die häufigste hormonelle Störung bei Frauen

Geschätzte Lesezeit: 12 min
Veröffentlichungsdatum: 05/09/2022
Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS): die häufigste hormonelle Störung bei Frauen

Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS oder PCO-Syndrom) betrifft mehr als 10 % der Frauen im Alter von 20 bis 50 Jahren.

Es handelt sich um die häufigste Hormonstörung, welche die gynäkologische, metabolische und psychische Gesundheit der Betroffenen beeinträchtigt und lebenslange Folgen hat.

Zyklusstörungen mit Unfruchtbarkeit, Fettleibigkeit, übermäßiger Haarwuchs und psychische Probleme sind die typischsten PCO-Syndrom Symptome.

Schwere hormonelle Störungen machen sich schon sehr früh bemerkbar, die Hälfte aller Fälle wird jedoch nie diagnostiziert.

Es gibt mehrere Ursachen, in der Regel ist es eine Kombination aus Genetik und Umwelteinflüssen.

Die Krankheit kann behandelt werden, idealerweise durch eine ganzheitliche Behandlung der Einzelnen, bei der ein integrativer Ansatz der jeweiligen Experten im Mittelpunkt steht. Gleichzeitig muss man sich einen gesunden Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung aneignen und Zusatzstoffe einnehmen, die für ein hormonelles Gleichgewicht sorgen.

Junge Frauen wollen keine Hormone mehr einnehmen, die von Gynäkologen in Form der Antibabypille zu Behandlungszwecken verschrieben werden. Aber gibt es Alternativen?

INHALTSVERZEICHNIS:

  1. 50 % DER FRAUEN WERDEN NIE DIAGNOSTIZIERT
  2. PCO-SYNDROM: VERSCHIEDENE TYPEN
  3. INSULINRESISTENZ UND HORMONELLES UNGLEICHGEWICHT
  4. DIE HAUPTURSACHEN FÜR STÖRUNGEN DER EIERSTOCKFUNKTION
  5. UNTERSUCHUNGEN ZUR DIAGNOSE DES PCO-SYNDROMS
  6. GANZHEITLICHE BEHANDLUNG DURCH EIN TEAM VON FACHÄRZTEN
  7. ARZNEIMITTEL, FORSCHUNGSBASIERTE NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL, VITAMINE UND MINERALSTOFFE

50 % DER FRAUEN WERDEN NIE DIAGNOSTIZIERT

50 % žensk ni nikoli diagnosticiranih

80 % der PCOS-Fälle verlaufen typisch, aber immer noch wird die Hälfte aller Fälle nie diagnostiziert.

Viele Frauen verstehen nicht, dass die Symptome einen gemeinsamen Ursprung haben und gehen daher nicht zum Arzt.

Doch wenn sie den Verdacht haben, dass etwas nicht stimmt, und einen Gynäkologen, Endokrinologen oder den Hausarzt aufsuchen, dauert es im Durchschnitt mehr als zwei Jahre, bis die Diagnose gestellt wird.

Wenn die Erkrankung bestätigt wird, bekommen sie von ihrem Gynäkologen oft Medikamente verschrieben, die sie nicht einnehmen wollen.

Die Wartezeiten bei den Endokrinologen sind sehr lang. Auch die Hausärzte sind zu überlastet, um sich die nötige Zeit zu nehmen, oder sie verfügen nicht über das nötige Wissen über Hormone, das für die Behandlung erforderlich wäre.

Was ist das PCO-Syndrom?

Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist die häufigste hormonelle Störung, von der mehr als 10 % der Frauen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren betroffen sind.

Viele Frauen suchen daher online Hilfe. Aber Vorsicht, nicht jeder Beitrag ist vertrauenswürdig, auch wenn er noch so gut geschrieben ist.

Das einzige, was wirklich hilft, ist eine ganzheitliche Behandlung. Und davor natürlich: die richtige Diagnose zu erhalten.

Es gibt nämlich andere Erkrankungen, die ähnliche Symptome wie beim PCO-Syndrom hervorrufen, die Behandlung ist jedoch völlig unterschiedlich.

PCO-SYNDROM: VERSCHIEDENE TYPEN

Nach den diagnostischen Kriterien des Rotterdamer Konsens gibt es verschiedene Arten von Patientinnen.

Sie werden als Phänotyp A, B, C und D klassifiziert.

Diese ergeben sich aus einer Kombination von genetischen Ursachen und Umweltfaktoren, welche die Einzelne von Geburt an beeinflussen, weshalb sie sich voneinander unterscheiden.

PHÄNOTYP A UND B

Frauen mit Phänotyp A und B (auch metabolischer Phänotyp genannt) haben die typischen Symptome des PCO-Syndroms.

Diese Frauen sind ernsthaft gefährdet: Fettleibigkeit steht an der Spitze mit metabolischer Beeinträchtigung des gesamten Körpers, erhöhten männlichen Hormonen, Zyklusstörungen, Unfruchtbarkeit und Haarwuchs.

Etwa 80 % aller Erkrankten sind davon betroffen.

PHÄNOTYP C UND D

Frauen mit Phänotyp C und D sehen ganz anders aus, sind in der Regel normalgewichtig und haben eine Haut mit wenig oder gar keiner Akne und normaler bzw. leichter Behaarung. Allerdings sind Zyklusstörungen und beeinträchtigte Empfängnisfähigkeit vorhanden. Der englische Begriff für sie ist „lean type“.

Sie machen etwa 20 % aller Betroffenen aus.

Für jeden Phänotyp gibt es mehrere Ursachen.

Die Behandlung des Phänotyps variiert je nach dessen Hauptursache (“root cause”). Die häufigste ist eine Insulinresistenz.

INSULINRESISTENZ UND HORMONELLES UNGLEICHGEWICHT

Der metabolische Phänotyp (A und B) tritt in 80 % aller Fälle auf.

Wird das PCO-Syndrom nicht rechtzeitig diagnostiziert, führt es zu schweren Beeinträchtigungen des gesamten Körpers. Die PCO-Syndrom Ursache für diese Form ist Insulinresistenz.

Die Nahrung, die wir verzehren, wird durch den Darm in Form von Glukose (Zucker) in das Blut aufgenommen, um von den Muskeln, dem Gehirn und anderen Organen verwendet zu werden.

Damit Glukose in die Muskelzellen gelangen kann, wird eine Eintrittsstelle in der Zellwand benötigt – ein Rezeptor und das Hormon Insulin, das von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet wird, wenn sie Glukose im Blut feststellt.

Die Insulinrezeptoren in den Muskelzellen von Frauen mit PCO-Syndrom reagieren nicht auf einen erhöhten Glukosegehalt (Resistenz).

Insulinresistenz und hormonelles ungleichgewicht

So gelangt die Glukose aus der Nahrung nicht in die Zellen und kann nicht in den Organen, die sie benötigen, verwendet werden. Der Glukose- und Insulin-Spiegel im Blut bleibt ständig erhöht. Daher sammelt sich der Überschuss an Energie im Körper als Fett an. Das Körpergewicht beginnt zu steigen. Das Fett am Bauch und um die inneren Organe herum nimmt zu, was zu zentraler Adipositas führt.

Die betroffenen Frauen nehmen stark zu, ein Gewicht von mehr als 100 kg ist keine Ausnahme.

Der erhöhte Insulinspiegel führt dazu, dass Frauen unter starken Hungerattacken und Heißhunger auf Süßes leiden und ihren Appetit nicht kontrollieren können.

Chronisches PCO-Syndrom führt zu Prädiabetes, was wiederum zu Diabetes Typ 2, erhöhten Blutfettwerten und hohem Blutdruck führt. All dies erhöht das Risiko für das Herz-Kreislauf-System, was zum metabolischen Syndrom führt.

Ein hoher Insulinspiegel wirkt sich unmittelbar auf die Funktion der Eierstöcke aus: Er führt dazu, dass der Körper zu viele männliche Hormone wie z. B. Testosteron produziert, was wiederum die optimale Produktion von Östrogen und Progesteron verhindert.

Dies verursacht das schwere hormonelle Ungleichgewicht, das als PCO-Syndrom bezeichnet wird.

METABOLISCHER PHÄNOTYP A UND B – TYPISCHE SYMPTOME

Neben zentraler Fettleibigkeit, starken Hungerattacken, Heißhunger auf Süßes und beeinträchtigter Appetitkontrolle sind die Entwicklung von Diabetes Typ 2, hohen Blutfettwerten und Bluthochdruck sowie Zyklusstörungen weitere typische Symptome der Krankheit.

Die Menstruation ist sehr unregelmäßig und kann nur wenige Male im Jahr auftreten. Das kann die Empfängnisfähigkeit ernsthaft beeinträchtigen und sogar Unfruchtbarkeit hervorrufen.

Frauen (sowohl gesunde als auch solche mit verschiedenen Krankheiten) verstehen ihren Menstruationszyklus meist nicht sehr gut …

Eine normale Periode ist nur eine, die auf den Eisprung zurückzuführen ist – das bedeutet, dass die Hormone der Frau im Gleichgewicht sind.

Es müssen mehr als 10 Regelblutungen pro Jahr auftreten, aber viele Blutungen sind unregelmäßig, meist aufgrund hormoneller Störungen. Und es ist ein schweres hormonelles Ungleichgewicht, das dem PCO-Syndrom zugrunde liegt.

Es handelt sich um eine chronische Anovulation (Blutung ohne Eisprung) … Der Eisprung ist die erste Voraussetzung dafür, dass eine Frau auf natürlichem Wege schwanger werden kann. Frauen mit PCO-Syndrom halten diese Art von Blutung fälschlicherweise für eine echte Menstruation.

Metabolischer phänotyp a und b – typische symptome

Jede noch so unregelmäßige Blutung ist ein Trost für sie, da sie unbedingt schwanger werden wollen. Aufgrund des erhöhten Testosteronspiegels und des Mangels an Progesteron kommt es jedoch weder zum Eisprung noch zur Empfängnis.

Die Frauen fühlen sich ständig aufgebläht, haben schmerzende Brüste, PMS und andere Stimmungsschwankungen. Sie berichten von Bauch- oder Rückenschmerzen und klagen häufig über Übelkeit. Die meisten von ihnen haben eine überlastete Leber, die folglich weniger effizient arbeitet.

Erhöhtes Testosteron ist auch für andere typische äußere Symptome verantwortlich, wie starker Haarwuchs (Hirsutismus) am Kinn und den Wangen, Armen, der Brust, dem Rücken und Bauch.

Junge Mädchen sind besonders stigmatisiert … Viele von ihnen haben immer eine Pinzette in der Handtasche dabei, um sich heimlich die immer wieder auftauchenden dicken schwarzen Gesichtshaare auszuzupfen.

Es kann auch zu einem ausgeprägten büschelweisen Haarausfall kommen, der zur Bildung einer Männerglatze führt.

Die Haut ist fettig und beginnt schnell zu glänzen. Es kommt zu mittelschwerer bis schwerer Akne, die durch Gesichtspflege allein nicht in den Griff zu bekommen ist, da die Ursache hormonell bedingt ist. Als Folge einer chronischen Insulinresistenz sind auch dunkle Pigmentierungen („Acanthosis nigricans“) und zahlreiche kleine Fibrome auf der Haut sichtbar.

Kopfschmerzen und Migräne sind keine Seltenheit.

Es kommt zu Stimmungsschwankungen, Panikattacken oder häufig zu Depressionen

Es besteht ein 5-fach höheres Risiko, eine Essstörung zu entwickeln.

Auch der Schlaf ist gestört: Es kommt zu nächtlichen Apnoen (kurze Atemaussetzer aufgrund einer schlechten Durchblutung des Gehirns), die gefährlich sein können. Aus diesem Grund sind Betroffene chronisch müde – sie berichten von Konzentrationsproblemen, mangelnder Motivation und verlangsamtem Denken, einer Art „Gehirnnebel“. Es fällt ihnen schwerer zu lernen und sie sind möglicherweise weniger produktiv bei der Arbeit …

Ihr Selbstwertgefühl ist niedrig, und sie werden von der Gesellschaft schnell als faul, zu wenig sportlich aktiv und zu viel essend verurteilt …

Sie werden zu Unrecht stigmatisiert, denn sie werden nicht als ernsthafte Patientinnen anerkannt, die behandelt werden müssen.

Diese Mentalität sollte geändert werden, und die Gesellschaft sollte darüber aufgeklärt werden, was das PCO-Syndrom ist.

In ähnlicher Weise leiden Frauen mit Endometriose ständig unter Schmerzen, werden aber allzu oft mit der Tatsache konfrontiert, dass man ihnen nicht glaubt.

PHÄNOTYP C UND D – TYPISCHE SYMPTOME

Frauen mit dem Phänotyp C und D unterscheiden sich von denen mit Phänotyp A und B durch ihre äußeren Charakteristika.

In der Regel sind sie normalgewichtig, können sogar sehr dünn sein, mit leichter Akne oder sogar ganz ohne Akne. Eine verstärkte Behaarung ist nur in seltenen Fällen vorhanden. Der Testosteronspiegel kann, muss aber nicht erhöht sein.

Phänotyp c und d – typische symptome

Ein gutes Drittel der Patientinnen hat trotz eines normalen Körpergewichts eine Insulinresistenz mit gestörtem Glukosestoffwechsel. Wenn eine Insulinresistenz vorliegt, die zur Entwicklung von Diabetes führen kann, ist es entscheidend, dass beide Patientinnengruppen – unabhängig vom Phänotyp – gleich behandelt werden.

Die Krankheit wird auch durch eine nichtalkoholische Fettleber verursacht, unabhängig vom Phänotyp.

Frauen mit dem PCOS-Phänotyp C und D leiden ebenfalls an einem ausgeprägten hormonellen Ungleichgewicht, das auf eine Funktionsstörung der Eierstöcke oder der Nebennieren zurückzuführen ist.

Letztere können auch vermehrt Androgene – männliche Hormone – ausschütten. Infolgedessen ist die Wirkungsweise von Testosteron, Östrogen und Progesteron in diesem Fall gestört. Es kommt zu Zyklusstörungen und folglich zu Unfruchtbarkeit.

Die Blutung kann ausbleiben, länger anhalten, stark oder sehr leicht ausfallen. Der Eisprung findet nicht statt. Eine Behandlung ist daher bei Kinderwunsch notwendig.

Oft werden vorhandene psychische Leiden fälschlicherweise auf triviale Ursachen zurückgeführt und ignoriert.

Kopfschmerzen, Migräne, Haarausfall, Blähungen … Dies sind Symptome, die bei allen Phänotypen auftreten.

SCHWANGERSCHAFT

Auch in der Schwangerschaft sind Frauen mit polyzystischen Eierstöcken einem wesentlich höheren Risiko ausgesetzt.

Schwangerschaftsdiabetes tritt häufiger auf, die Gewichtszunahme ist übermäßig. Es entwickelt sich eine Präeklampsie mit hohem Blutdruck, und es kommt vermehrt zu Frühgeburten.

Schwangere Frauen werden nicht ausreichend über die richtige Lebensweise aufgeklärt. Es ist sinnvoll, die folgenden Punkte in den Tagesablauf aufzunehmen:

  • einen kurzen 30-minütigen Spaziergang nach dem Mittagessen,
  • die Einnahme spezifischer Nahrungsergänzungsmittel (Myo-Inositol) zur Verbesserung der Kontrolle des Blutzuckerspiegels und der Insulinresistenz,
  • eine angemessene PCO-Syndrom Ernährung mit Verzicht auf Einfachzucker.

DIE HAUPTURSACHEN FÜR STÖRUNGEN DER EIERSTOCKFUNKTION

Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) entwickelt sich sehr bald nach Einsetzen der Menstruation.

Auch die Genetik spielt bei der Entstehung dieser Hormonstörung eine Rolle – die gleichen Symptome sind bei Frauen aller Generationen einer Familie zu beobachten.

Neben der Genetik sind die wichtigsten Auslöser die folgenden Faktoren:

  • Insulinresistenz,
  • chronische Entzündungen,
  • Funktionsstörungen anderer Drüsen, z. B. der Nebennieren.

Die häufigste Ursache für eine gestörte Eierstockfunktion ist eine Insulinresistenz.
Die hauptursachen für störungen der eierstockfunktion

Ein erhöhter Insulinspiegel führt zu einer verstärkten Produktion von Testosteron in den Eierstöcken, wobei die Umwandlung in Östrogen und Progesteron beeinträchtigt wird. Infolgedessen wird der Körper von männlichen Hormonen dominiert, die zahlreiche Nebenwirkungen verursachen, und es gibt nicht genug der beiden weiblichen Hormone, um einen regelmäßigen Menstruationszyklus aufrechtzuerhalten.

Bei Fettleibigkeit entwickelt sich eine langfristige Entzündung im Fettgewebe. Sie ist das Ergebnis einer schlechten Ernährung mit verarbeiteten, frittierten und kalorienreichen Lebensmitteln und einer inaktiven, sitzenden Lebensweise – einer verheerenden Kombination!

Entzündungen und Fettleibigkeit führen zu einer Fehlregulierung des Appetits und einer fehlerhaften Ausschüttung von Hormonen wie Ghrelin, Leptin und Insulin.

Andere mögliche Ursachen für Entzündungen sind Toxine, Glutenallergie oder hormonelle Störfaktoren aus der Umwelt.

Die Nebennieren sind ein weiteres Organ, das Hormone von Cortisol bis hin zu männlichen Sexualhormonen wie DHEA-S produziert. Sie können durch chronischen Stress oder andere Krankheiten beeinträchtigt werden.

Wenn im Blut ein erhöhter Gehalt an männlichen Hormonen festgestellt wird, der für eine Nebennierenerkrankung charakteristisch ist, müssen zunächst andere Erkrankungen ausgeschlossen werden, die dem PCO-Syndrom ähnlich sind.

So kann beispielsweise eine nicht-klassische kongenitale Nebennierenhyperplasie für ein hormonelles Ungleichgewicht verantwortlich sein …

Oder die Ursache sind übermäßige Sorgen, chronischer Stress und Schlafmangel, was zu einer veränderten Hormonausschüttung und folglich zu einem hormonellen Ungleichgewicht führen kann.

UNTERSUCHUNGEN ZUR DIAGNOSE DES PCO-SYNDROMS

Der Frauenarzt ist in der Regel der erste, der mit diesem Problem konfrontiert wird …

Er braucht jedoch viel Zeit, um eine genaue Krankheitsgeschichte mit allen Daten zu erstellen, etwas über die Ernährungsgewohnheiten und andere Lebensgewohnheiten zu erfahren und die körperliche Aktivität zu bewerten, da sonst viele Dinge unentdeckt bleiben könnten.

Anschließend erfolgt eine gynäkologische Untersuchung, eine Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke oder eine endokrinologische Untersuchung, sofern die Person von einem Endokrinologen behandelt wird.

BLUTTESTS

Blutuntersuchungen sind erforderlich, um die Sexualhormone, den Zustand von Leber, Blut und Nieren, des Zucker- und Fettstoffwechsels sowie der Schilddrüse und anderer Drüsen zu bestimmen.
Untersuchungen zur diagnose des pco-syndroms

Auf der Grundlage aller Ergebnisse werden zunächst sehr gefährliche Erkrankungen ausgeschlossen, bei denen es so aussieht, als hätte die Frau das polyzystische Ovarialsyndrom, während die Behandlung völlig anders verlaufen muss!

Daher ist es wichtig, dass der Arzt über besondere Kenntnisse verfügt und dass die Laboruntersuchungen zum richtigen Zeitpunkt des Menstruationszyklus bzw. morgens auf nüchternen Magen durchgeführt werden, wenn die Bestimmung des Insulin- und Cortisolspiegels oder komplexere Untersuchungen anstehen.

Es ist nicht empfehlenswert, dass Frauen selbst entscheiden, welche Tests sie durchführen lassen. Welche Tests durchgeführt werden, sollte der Arzt bestimmen, da es sonst notwendig sein kann, die Tests zu einem späteren Zeitpunkt zu wiederholen bzw. zu ergänzen.

ERNST GENOMMEN, GEHÖRT, ANGEMESSEN BEHANDELT WERDEN?

Überall werben immer mehr „Experten“ in den sozialen Medien für sich und „diagnostizieren” das PCO-Syndrom online mittels Fragebögen und ohne Bluttests.

Sie können jedoch Frauen durch ihre Ratschläge in ernste Gefahr bringen …

Darauf weise ich als Ärztin mit 25 Jahren Erfahrung in der Gynäkologie und Geburtshilfe hin.

Andererseits muss ich zugeben, dass Frauen mit dieser Erkrankung von den Ärzten oft ignoriert und nicht behandelt werden. Außerdem möchte vor allem die jüngere Generation KEINE Hormontherapie mehr, die vom Gynäkologen in Form der Antibabypille verschrieben wird.

Bei einer endokrinologischen Behandlung mit Metformin oder Drospirenon treten bei einem bestimmten Prozentsatz der Patientinnen so starke Nebenwirkungen auf, dass sie die Behandlung abbrechen.

Es fehlt an fachkundigen Ratschlägen zur richtigen PCO-Syndrom Ernährung, an Ratschlägen zu natürlichen Hilfsmitteln sowie an Ratschlägen zu Bewegung und einer gesunden Lebensweise.

GANZHEITLICHE BEHANDLUNG DURCH EIN TEAM VON FACHÄRZTEN

In den letzten zwei Jahren habe ich mich im In- und Ausland mit der Erforschung von PCOS befasst.

Der Hauptgrund für meine Entscheidung, an weiterführenden Ausbildungen teilzunehmen, ist die moderne Generation junger Frauen, die in den meisten Fällen eine Hormontherapie oder die Antibabypille ablehnen. Sie sind auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, vor allem nach einer ganzheitlichen Behandlung oder Wegen, das PCO-Syndrom natürlich behandeln zu können.
Ganzheitliche behandlung durch ein team von fachärzten

Es ist schon schlimm genug, dass ihnen nicht geglaubt wird. Sie wollen eine wirksame Therapieform.

Durch die Pandemie ist es viel schwieriger geworden, Ärzte zu erreichen. Außerdem gibt es mehr sitzende Lebensweise, schlechte Ernährung, Angstzustände und psychische Probleme.

Das größte Hindernis für eine umfassende Behandlung des polyzystischen Ovarialsyndroms ist die knapp bemessene Zeit, die jeder Patientin beim Arzt zusteht, und das Verhältnis zwischen Arzt und Patientin.

Aufgrund des Bedarfs und der Not der Frauen, die ich bei meiner Arbeit kennengelernt habe, stellte ich ein Expertenteam zusammen, das den Frauen im Strah Diagnostic Center – meiner PCOS-Klinik – helfen soll.

Wir haben uns für einen integrativen Ansatz entschieden, d. h. wir bringen Fachleute aus verschiedenen Bereichen zusammen, um jeder Frau professionelle Hilfe anbieten zu können.

Eine ganzheitliche Behandlung umfasst:

  • die gesamte benötigte medizinische Behandlung;
  • alle erforderlichen Labortests;
  • die richtige Diagnose;
  • die Behandlung von hormonellem Ungleichgewicht, Haarwuchs, Zyklusstörungen und Unfruchtbarkeit;
  • einen Ernährungsberater mit langjähriger Erfahrung, der einen fachkundigen individuellen PCO-Syndrom Ernährungsplan erstellt und Frauen mit dem metabolischen Phänotyp von PCOS
  • bei der Gewichtsabnahme unterstützt;
  • einen Psychologen, der die Betroffenen unterstützt und ihnen zeigt, wie sie sich während und nach der Behandlung mit Entspannungstechniken und anderen Methoden selbst helfen können;
  • eine ästhetische/dermatologische Behandlung von übermäßigem Haarwuchs und Akne;
  • eine kinesiologische Behandlung und die Entwicklung eines individuellen Trainingsplans;
  • geführtes individuelles Training und/oder andere geführte Formen angemessener Bewegung;
  • regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei den jeweiligen Fachärzten.

DAS PCO-SYNDROM KANN BEWÄLTIGT WERDEN

Das selbst zu bezahlende Behandlungskonzept sieht vor, dass eine Frau 6 oder 12 Monate lang begleitet wird, um ihre polyzystischen Eierstöcke in den Griff zu bekommen, ihren Lebensstil und ihre schlechten Angewohnheiten zu ändern und ein Programm für gesunde Ernährung und körperliche Betätigung zu entwickeln.

Die Behandlung zielt auf die jeweils zugrunde liegende Ursache der Krankheit ab. Besteht ein Stoffwechselrisiko mit Gewichtszunahme, wird neben der Therapie ein Programm zur Änderung des Lebensstils mit bis zu 15 % Gewichtsverlust empfohlen. Es hat sich gezeigt, dass die Essgewohnheiten der Einzelnen mindestens ein Jahr lang überwacht werden sollten, um nachhaltige Behandlungsergebnisse zu erzielen.

Wenn andere PCO-Syndrom Symptome, wie z. B. die Unfähigkeit, schwanger zu werden, im Vordergrund stehen, wird dieser Aspekt speziell behandelt, wie bei jeder anderen Störung auch, je nach der zugrunde liegenden Ursache der polyzystischen Eierstöcke.

Unser Motto lautet: „Wir verstehen, wie Sie sich fühlen, wir glauben an Sie, wir nehmen Sie ernst und wir respektieren Ihre Entscheidungen hinsichtlich der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten.“

Durch die Zusammenarbeit zwischen den Betroffenen und den Fachleuten kann man die PCO-Syndrom Ursache in den Griff bekommen.

DARMDYSBIOSE – VERÄNDERTES DARMMIKROBIOM BEI FRAUEN MIT PCOS UND GEEIGNETE ERNÄHRUNG

Die richtige Ernährung ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg und die Aufrechterhaltung einer verbesserten Verfassung.
Darmdysbiose - die richtige ernährung

Eine Ernährung mit hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren ist schädlich, Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index wirken wohltuend.

Vermeiden Sie Transfette. Kurzkettige Fettsäuren sind wichtig, da Frauen mit PCO-Syndrom ein gestörtes Darmmikrobiom (Dysbiose) haben.

Eine Störung tritt auf, wenn die Zahl der nützlichen Bakterien in der Darmmikrobiota abnimmt und die Zahl der schädlichen Bakterien zunimmt. Die Darmmikrobiota besteht aus 10 Trillionen Mikroben, die im Verdauungssystem leben. Wenn sie gesund ist, hat sie eine positive Wirkung auf das Immunsystem, da sie vor dem Eindringen schädlicher Mikroorganismen durch die Darmwand schützt.

Eine gestörte Darmmikrobiota kann zum Leaky-Gut-Syndrom mit all seinen Folgen führen.

Es ist daher sinnvoll, bestimmte Nahrungsergänzungsmittel in die Ernährung aufzunehmen, die das Wachstum der nützlichen Bakterien fördern und deren positive Wirkung unterstützen.

  1. Der tägliche Verzehr von Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkorngetreide wird empfohlen.
  2. Frische, unverarbeitete Lebensmittel, die reich an Ballaststoffen und gesunden Fetten sind, halten Sie länger satt.
  3. Ein Stück dunkle Schokolade mit einem Kakaoanteil von mindestens 80 % stillt Hungerattacken und Heißhunger auf Süßes.
  4. Fügen Sie der Ernährung Vitamin D3 und B12, Magnesium, viel frisches Gemüse und etwas Obst (am besten Beeren) sowie Pfefferminztee hinzu, je nach den Ergebnissen der Blutuntersuchung.
  5. Der Verzehr von fettigen, gefrorenen oder verarbeiteten Lebensmitteln ist nicht ratsam, da wertvolles Myo-Inositol verloren geht.

Vor allem bei dem metabolischen Phänotyp von PCOS mit deutlicher Gewichtszunahme kann ein klinischer Ernährungsberater mit Ratschlägen, einem individuellen Ernährungsplan und regelmäßiger Überwachung erfolgreich helfen, die Kilos dauerhaft zu verlieren.

ARZNEIMITTEL, FORSCHUNGSBASIERTE NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL, VITAMINE UND MINERALSTOFFE

Wenn es um das PCO-Syndrom geht, haben viele Frauen Angst davor, nicht schwanger werden zu können oder nicht abnehmen zu können.

Unfruchtbarkeit wird mit Stimulanzien für die Eierstöcke, chirurgischen Eingriffen oder künstlicher Befruchtung behandelt, wenn es keine andere Lösung gibt.

Wenn Frauen z. B. hormonelle oder andere vorgeschlagene Behandlungsmethoden ablehnen, selbst wenn diese nachweislich von Vorteil sind, kann dennoch ein anderer Weg gefunden werden.

Gemeinsam mit der Betroffenen legen wir den besten Weg zur Verbesserung der Situation fest.

Wissenschaftlich belegte Nahrungsergänzungsmittel, bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und andere Inhaltsstoffe werden als unterstützende Hilfsmittel eingesetzt.

Wir erklären auch, wie Medikamente wirken und wie sie den Körper unterstützen. Dies trägt dazu bei, die Zusammenarbeit während der Behandlung zu vertiefen und den Zustand schneller zu verbessern.

WIE KANN MAN DIE BEHANDLUNG DER PCO-SYNDROM SYMPTOME WEITER BESCHLEUNIGEN?

Myo-Inositol ist ein sehr wichtiges Nahrungsergänzungsmittel beim PCO-Syndrom. Es aktiviert die Enzyme des Glukosestoffwechsels, senkt einen erhöhten Insulinspiegel im Blut und reduziert die Insulinresistenz. Es beschleunigt das Eindringen von Glukose in die Zellen, beeinflusst das Wachstum und die Wiederherstellung von Nerven, Knochen, Stammzellen und Hormonen.

Es ist ein natürlicher Inhaltsstoff, der zur Gruppe der Zucker gehört, und seine Wirkung beeinflusst die Sekretion von Insulin, Schilddrüsen- und Eierstockhormonen. Er ist bei den Patientinnen beliebt, weil er ihr Wohlbefinden verbessert und ihnen eine höhere Lebensqualität ermöglicht.

In Kombination mit D-Chiro-Inositol werden die Chancen, schwanger zu werden, erhöht.

Auf Basis dieser Inhaltsstoffe haben wir ein Nahrungsergänzungsmittel zur Linderung der PCOS-Symptome entwickelt – Golden Tree My Cycle, das auch Hanfextrakt, Magnesium, Zink, Vitamin B9 in Form von Folsäure, Chrom und Vitamin D enthält.
Myo-Inositol pulver - Golden Tree My Cycle

Mit der Golden Tree My Cycle Mischung versorgen Sie Ihren Körper mit den Nährstoffen, die er braucht, um das polyzystische Ovarialsyndrom zu bekämpfen und Ihre Hormone wieder ins Gleichgewicht zu bringen, Ihr Aussehen und Ihr Wohlbefinden zu verbessern, die überschüssigen Kilos schneller abzunehmen und endlich Ihren Menstruationszyklus wiederherzustellen.

Erfolgreiche Gewichtsabnahme, Hemmung des Haarwuchses, psychische Gesundheitsprobleme und chronischer Stress können durch einen medikamentösen oder nicht medikamentösen Therapieansatz beeinflusst werden.

Ein aktiver Lebensstil und eine angemessene Ernährung, die auf die jeweilige Person und die zugrunde liegende Krankheitsursache zugeschnitten ist, helfen zusätzlich.

Der Weg zur Linderung des PCO-Syndroms ist ohne Eigenwillen, regelmäßige Bewegung, gesunde Lebensgewohnheiten und psychologische und professionelle Unterstützung durch Experten schwierig …. oft sogar unmöglich.

Die Aufklärung über alle Probleme, mit denen Frauen mit dem PCO-Syndrom konfrontiert sind, ist daher von größter Bedeutung, vor allem aber eine möglichst frühzeitige Diagnose und ein rechtzeitiger Behandlungsbeginn.

 


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